Wer rangeht. Wie lange die Schleife läuft. Welche Rückfrage kommt, auf die du dich nicht vorbereiten konntest. Ich übernehme den Anruf, und du schreibst mir nur, worum es geht.
Bei einem Anruf musst du gleichzeitig zuhören, verstehen, entscheiden und antworten. Ohne Gesicht, ohne Pause, ohne die Möglichkeit, den Satz noch mal zu lesen. Wer sagt, man solle das einfach üben, meint eine Situation, die du vorher kennst. Eine Warteschleife ist keine davon.
Dazu kommt das, was drumherum hängt: die Zeit davor, in der du den Satz im Kopf durchgehst. Die Zeit danach, in der du prüfst, ob du etwas falsch gesagt hast. Ein Anruf dauert vier Minuten und kostet einen ganzen Tag. Ich frag nicht warum, ich ruf an.
Damit nichts überraschend kommt, hier der ganze Vorgang, bevor du irgendetwas schreibst.
Kommt am Telefon eine Frage, die ich nicht von dir habe, beantworte ich sie nicht. Ich sage, dass ich das nachreiche, und schreibe dir. Du antwortest in deinem Tempo.
Du musst nicht telefonieren können, um an deinen Termin zu kommen.